Case Study
Zahlungsläufe aus Tabellen – bankfähig und geprüft.
Aus gewachsenen Excel-Listen entstehen heute per Klick vollständig geprüfte SEPA-Zahlungsdateien. Die Verarbeitung läuft ausschließlich im Browser – Kontoverbindungen verlassen das Haus nicht.
- Branche
- Forschungs- und Transfereinrichtung
- Projekt
- Erzeugung bankfähiger SEPA-Zahlungsdateien
- Besonderheit
- Verarbeitung ausschließlich im Browser – keine Datenübertragung
- Status
- Im Tagesbetrieb der Buchhaltung
SEPA-XML Generator
Erzeugt pain.001-Zahlungsdateien aus CSV, XLS und XLSX – ohne Upload, ohne Cloud-Dienst.
Datei hochladen
Unterstützt: CSV (Semikolon oder Komma), XLS, XLSX. Verarbeitet wird das erste Tabellenblatt.
Datei hierher ziehen oder klicken
.csv · .xls · .xlsx
Alle Daten bleiben lokal im Browser. Zahlungsinformationen verlassen das Gerät zu keinem Zeitpunkt.
Ausgangslage
Zahlungen wurden im Banking-Portal abgetippt.
Auszahlungen an Projektpartner, Dienstleister und Teilnehmende wurden in Tabellen vorbereitet und anschließend einzeln im Banking-Portal erfasst. Jeder Zahlungslauf kostete Stunden – und jeder Tippfehler in einer IBAN führte zu Rückläufern und Nachfragen.
- Manuelle Übertragung dutzender Datensätze je Lauf
- Fehlerhafte IBANs fielen erst nach der Rückbuchung auf
- Uneinheitliche Spalten und Formate je Fachbereich
- Kein Nachweis, welche Zeilen warum nicht ausgeführt wurden
Anforderung
Bankfähig, geprüft – und ohne Datenabfluss.
- 1Zahlungsläufe direkt aus vorhandenen CSV-, XLS- und XLSX-Listen erzeugen.
- 2Spalten automatisch erkennen und bei Bedarf manuell zuordnen.
- 3IBAN, BIC, Betrag und Verwendungszweck vor dem Export vollständig prüfen.
- 4Fehlerhafte Zeilen nachvollziehbar begründen statt stillschweigend zu verwerfen.
- 5Bankfähige Dateien in pain.001.001.03 und pain.001.001.09 ausgeben.
- 6Debitorangaben fest hinterlegen, damit keine Tippfehler entstehen.
- 7Keine Zahlungsdaten an Dritte oder in eine Cloud übertragen.
Problemstellung
Die Schwierigkeit lag im Format – und in der Verantwortung.
Herangehensweise
Erst prüfen, dann erzeugen – und nichts nach außen geben.
Ausgangspunkt war eine echte Zahlungsdatei aus der Buchhaltung. Daraus entstanden Einlese- und Prüfregeln, anschließend die Zuordnungsoberfläche und zuletzt die XML-Erzeugung. Weil die gesamte Verarbeitung im Browser läuft, war der datenschutzrechtliche Rahmen von Beginn an geklärt.
Lösung
Von der Tabelle zur geprüften Zahlungsdatei in wenigen Schritten.
Tabellen bleiben die Quelle
Die gewohnten Listen aus der Fachabteilung werden unverändert eingelesen – CSV mit Semikolon oder Komma ebenso wie Excel-Dateien.
Zuordnung mit Vorschlag
Spaltenüberschriften werden automatisch erkannt und den SEPA-Feldern zugeordnet. Pflichtfelder sind markiert, jede Zuordnung ist korrigierbar.
Prüfung vor dem Export
IBAN-Prüfziffer, BIC-Format, Betragslogik und Zeichensatz werden geprüft. Jede Zeile erhält Status und Begründung – sichtbar vor dem Download.
Bankfähige XML
Ausgabe wahlweise als pain.001.001.03 oder pain.001.001.09, mit oder ohne BIC, als Sammelbuchung und mit frei wählbarem Ausführungsdatum.
Diagnose-Report
Alle ausgeschlossenen Zeilen landen mit Grund in einer CSV-Datei und können in der Quelldatei gezielt korrigiert werden.
Verarbeitung im Browser
Einlesen, Prüfen und Erzeugen laufen lokal. Kontoverbindungen und Beträge verlassen das Gerät zu keinem Zeitpunkt.
zahlungen_maerz.xlsx
248 Zeilen eingelesen · 241 gültig · 7 ausgeschlossen
Zeilen gesamt
248
Gültige Zahlungen
241
Ausgeschlossen
7
Summe (gültig)
184.920,45 €
Spaltenzuordnung
CreditorNamePflicht
CreditorIBANPflicht
CreditorBIC
AmountPflicht
RemittanceInfo
EndToEndId
Einstellungen
SEPA-Version
pain.001.001.03
Ausführungsdatum
31.03.2026
Mit BIC
aktiv
Sammelbuchung
aktiv
Nur gültige Zeilen
aktiv
Debitor
fest hinterlegt
7 Zeilen ohne gültige IBAN oder ohne Betrag werden nicht exportiert und im Diagnose-Report ausgewiesen.
Vorschau – jede Zeile mit Status und Begründung
| Status | Empfänger | IBAN | BIC | Betrag | Zweck / Hinweis |
|---|---|---|---|---|---|
| OK | Empfänger A GmbH | DE44 •••• •••• •••• 8291 | •••••DEFF | 1.240,00 € | Rechnung 2026-0417 |
| OK | Empfänger B e. K. | DE21 •••• •••• •••• 1044 | •••••DE55 | 389,90 € | Rechnung 2026-0418 |
| Fehler | Empfänger C UG | DE00 •••• •••• •••• 0000 | — | 512,30 € | Prüfziffer der IBAN ungültig |
| OK | Empfänger D AG | AT61 •••• •••• •••• 5201 | •••••ATWW | 7.800,00 € | Projektabschluss Q1 |
| Fehler | Empfänger E GbR | DE12 •••• •••• •••• 7733 | •••••DE77 | — | Betrag fehlt oder nicht lesbar |
| OK | Empfänger F GmbH | DE58 •••• •••• •••• 3390 | •••••DEMM | 2.145,60 € | Wartung März |
Erste 6 von 248 Zeilen. Fehlerhafte Zeilen werden mit Begründung in den CSV-Report übernommen.
Kundennutzen
Weniger Handarbeit, weniger Rückläufer, klarer Datenschutz.
Kein manuelles Erfassen mehr.
Zahlungsläufe entstehen aus der Liste, die ohnehin gepflegt wird.
Fehler fallen vorher auf.
Ungültige IBANs erreichen die Bank gar nicht erst.
Nachvollziehbare Ausschlüsse.
Jede nicht exportierte Zeile hat eine dokumentierte Begründung.
Weniger Rückläufer.
Saubere Datensätze reduzieren Rückbuchungen und Nacharbeit.
Datenschutz eingebaut.
Keine Übertragung von Zahlungsdaten an externe Dienste.
Unabhängig von US-Technologie.
Betrieb ohne Cloud-Dienstleister und ohne Drittlandtransfer.
Minuten statt Stunden.
Ein Zahlungslauf ist in wenigen Schritten fertig.
Volle Datenhoheit.
Anwendung, Code und Ausgaben liegen beim Unternehmen.
Technischer Steckbrief
- Web-Anwendung auf React-Basis, ausgelegt auf reine Client-Verarbeitung
- Einlesen von CSV, XLS und XLSX inklusive Trennzeichen- und Zeichensatzerkennung
- Regelbasierte Spaltenerkennung mit manueller Übersteuerung
- Validierung von IBAN-Prüfziffer, BIC-Format, Betrag und SEPA-Zeichensatz
- XML-Erzeugung nach pain.001.001.03 und pain.001.001.09
- Diagnose-Export als CSV mit Statuscode und Begründung je Zeile
„Der Zahlungslauf dauert heute Minuten – und wir wissen vorher genau, welche Zeile nicht durchgeht.“
Wiederkehrende Handarbeit gehört automatisiert.
Wir bilden Ihre Fach- und Prüflogik in einer Anwendung ab – datenschutzkonform und ohne Abhängigkeit von externen Diensten.
